Freitag, 20. November 2009

Don't be afraid

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Die andere Geschichte zu diesem Bericht.
Diese von mir angebetete Lydia stand auf der Bühne.
Aber im Grunde stand sie neben mir in Form von Sab.
Mit Rock, nichts darunter.

Renier
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Fingers move fingers
My wrists made of satin
Don't be afraid of what's gonna happen
Elbows to ankles my fists out of place
I turn around backwards and off slides my face
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1980

Hans-Punk-Keller der Musikzeitschrift Sounds schreibt über die erste Solo – LP „Queen of Siam“ von Lydia Lunch und bezeichnet sie, vielleicht aus Hilfslosigkeit, als „todesfickig“.
Diesen Ausdruck benutze ich dann um „Freunden“ zu beschreiben was für eine neue Platte bei mir tagelang abgespielt wird
Ich ernte entsetzte Gesichter.
Schreikrämpfe bei Trägern von lila Latzhosen mit Haaren bis zum Arsch.
Was für ein Gesock.



2009

Zürich
Das Exil.

Recht kleiner Club.
Bar
Relativ kleine Bühne
Ca. 70 Menschen anwesend.
Bieder.
Normal.

Konzertbeginn
Auf dem Bühnenboden.
Ein gut gefülltes Cognacglas
Ein Wasserglas.
Randvoll mit Eiswürfel.

Ernst und würdevoll blickende Männer die hart und unbarmherzig ihre Instrumente bearbeiten
Am Mikro, keine 50cm von mir entfernt.
Eine kleine Frau

Lydia Lunch

Ein Abend mit

BIG SEXY NOISE

Titel der Lieder

Another Man Coming (while the bed is still warm)
Bad For Bobby
The Gospel Singer
Baby-Faced Killer
Kill Your Sons
You Love Don´t Pay My Rent

Die letzte Zugabe.
Lydia beugt zu mir runter.
Umarmt mich.
Und küsst meine Wange mit ihrem roten Mund und feuchten Zunge

enough small talk
danke fürs lesen


Renier





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